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In der Sporternährung ist Molke-Protein oder Laktalbumin auch als Whey-Protein bekannt und zählt zu den wichtigsten Produkten im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel im Kraftsport. Das Molke-Protein hat einen sehr hohen BCAA-Gehalt und fördert dadurch die Regeneration in erheblichem Maße. Dazu kommt, dass das Molke-Protein vom Verdauungssystem besonders schnell aufgenommen wird und dadurch eine anabole Wirkung bekommt. Das Molke-Protein ist sehr leicht verdaulich, sodass nach dem Verzehr nicht mit Verdauungsproblemen zu rechnen ist. Alle diese Vorteile sprechen für Molke-Protein und führen dazu, dass es bei vielen aktiven Kraftsportlern das beliebteste Supplement ist.
Woher kommt Molke-Protein? Bei der Herstellung von Käse entsteht die Molke, die eigentlich ein so genanntes Abfallprodukt ist. Damit ein Eiweiß entsteht, das so rein wie möglich ist, muss die Molke weiter verarbeitet werden. Das geschieht unter anderem dadurch, dass der in der Molke enthaltene Anteil an Milchzucker gesenkt wird. Das herkömmliche Whey-Protein hat dann einen Anteil von mehr als 80 Prozent Eiweiß und enthält gerade einmal vier Prozent Fett und sechs Prozent Kohlenhydrate. Eine noch bessere Qualität hat dann das Whey-Protein-Isolat, bei dem der Eiweißanteil sogar bei etwa 90 Prozent liegt.
Was bringt dem Sportler der Verzehr von Molke-Protein? Normalerweise nimmt der Mensch mit der gewöhnlichen Nahrung Eiweiß zu sich, das besonders in Milchprodukten, in Käse und Fleisch enthalten ist. Ein Kraftsportler oder jemand, der seine Muskeln aufbauen möchte, benötigt dazu aber mindestens das Doppelte an Eiweiß, weil Muskeln aus Eiweiß bestehen. Das hätte zur Folge, dass der Sportler mehr als dopplet so viel Nahrungsmittel verzehren müsste, die aber neben dem Eiweiß in der Regel auch Fett und Kohlenhydrate enthalten, was eine Gewichtszunahme, beziehungsweise eine Zunahme des Körperfettanteils zur Folge hätte. Um das zu vermeiden, gibt es Molke-Protein. Das zusätzlich benötigte Eiweiß kann als Shake direkt im Anschluss an das Training verzehrt werden, es strömen dann Aminosäuren ins Blut, die für Proteinsynthese zur Verfügung stehen.
Empfehlungen für die Einnahme von Molke-Protein Wer regelmäßig trainiert, sollte gleich morgens einen Proteinshake verzehren und einen Weiteren im Anschluss an das Training. Weil die Aminosäuren sofort zur Verfügung stehen, kann das Eiweiß sofort seine Wirkung entfalten.
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